Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 25. September bis 9. Oktober 2016

Nachfolge

Aussteigen – alles hinter sich lassen – neue Wege gehen.
Viele Menschen träumen davon ihr Leben komplett umzukrempeln.
Midlife-Crisis nenn es die Einen. Selbstverwirklichung andere. Verantwortungslos die Dritten.

Nikolaus von Flüe, dessen Gedenktag wir am 25. September feiern, hat es gemacht.
Er hat sein bürgerliches und gesichertes Leben hinter sich gelassen. Hat Haus und Bauernhof verlassen und ist in den Ranft in der Schweiz gegangen.
Als Einsiedler hat er dort gelebt, um seinen Glauben nach seiner Vorstellung leben zu können.
Damals im 15. Jahrhundert war solch ein Schritt sicher verständlicher als heute, da Gott eine andere Rolle gespielt hat.
Eine Herausforderung für seine Familie war es aber dennoch und wohl auch wirtschaftlich schwerer zu stemmen als in unseren Tagen.

Mich fasziniert aber ein anderer Aspekt von „Bruder Klaus“:

Viele Menschen kamen zu ihm in die Einsiedelei. Sie wollten seinen Rat hören. Woran das wohl lag?
An seiner Lebensform?
Dass er einer von ihnen war?
An seiner guten Gottesbeziehung?

Was auch immer im Einzelnen der Grund war: Durch seine ver-rückte und ablenkungsfreie Lebensweise hatte er den Blick frei für die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen. Er konnte sich ihnen ganz widmen und aus der Ferne auf ihre Fragen schauen. Er hatte einen besonderen Blick. Vielleicht hatte er den Blick auch deshalb, weil er in Gebet und Meditation einfach SICH gut kennen gelernt hat.

Mir geht durch den Kopf: In unserer rationalen und geplanten Welt braucht es einfach Menschen, die, wie Bruder Klaus, von außen auf die Fragen und Nöte unserer Zeit blicken. Die einen anderen Blick haben, weil sie nicht eingebunden sind.

Kenne ich solche Menschen? Höre ich, was sie sagen?

Rainer Gelhot, Internetkirche funcity.de

 

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Der Kinderkalender von St. Quirin Juli bis September 2016

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Letzte Aktualisierung: 27.9.2016

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