Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 14. Juli bis 28. Juli 2019

Für eine zuhörende Kirche

Hörende Kirche

„Jesus ist zu Gast bei Martha. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hausfrau, die Chefin. Sie rotiert als Gastgeberin, will alles perfekt machen, kümmert sich, dass es ihrem Gast gut geht, erfüllt die Konventionen und stellt sich in seinen Dienst. Sie ärgert sich, dass ihre Schwester, die sie sich womöglich extra zur Hilfe ins Haus geholt hat, ein Totalausfall ist. Anstatt beim Herrichten der Speisen zu helfen sitzt sie bei den Männern. Und Jesus findet das auch noch gut. Unmöglich...

Als heute die Austrittszahlen für die Kirchen für 2018 bekannt gegeben wurden, äußerte sich eine Journalistin, sie sähe z.B. auch in der Vernachlässigung der mittleren und jüngeren Mitglieder zugunsten einer vergleichsweise großen Berücksichtigung der älteren und alten Kirchenmitglieder einen Grund, dass diejenigen, die Kirchsteuer zahlen müssten, sich abwendeten. Das mag sowohl für die protestantischen Kirchen wie auch die römisch-katholische Kirche gelten. Bei der katholischen Kirche werden auch noch der große Vertrauensverlust durch den Umgang mit sexueller Gewalt genannt sowie die Unzufriedenheit über die Reformunfähigkeit der Lehre und der kirchlichen Struktur genannt.

Und was hat das alles mit Martha und Maria zu tun? Meine Assoziation war, dass, zumindest in der katholischen Kirche, das eigene Zuhören noch nicht als der „gute Teil“ erkannt und geübt wurde. Ja, natürlich will Kirche dienen und tut das tatsächlich auch in vielerlei Hinsicht. Das ist einer der Gründe, warum sie mir immer noch lieb und teuer ist und warum ich mich als ein Teil dieser Kirche verstehe. Aber noch mehr erlebe ich sie in einem Übereifer, die Konventionen zu erfüllen und den Zwängen zu gehorchen, die sie sich selbst auferlegt hat im Laufe der Jahrhunderte. Die Amts-Kirche hat vergessen und verlernt, sich, so wie Martha, unter die Zuhörenden zu Füßen Jesu einzureihen...

Und so werkelt die Amtskirche in ihrer institutionellen Schwerhörigkeit immer noch herum und rechtfertigt ihre Geschäftigkeit mit den von ihr selbst aufgestellten Regeln. Schlimmer noch, taub geworden hat sie verlernt in der Sprache von heute die frohe Botschaft weiter zu sagen, neu in die Welt zu setzen, zu den Menschen zu bringen.

Eine Kirche, die in unserer Zeit, in unserer Welt noch etwas zu sagen haben möchte, muss sich Jesus zu Füßen setzen und ganz Ohr sein, sie muss loslassen und sich sowohl von ihren Gewissheiten wie auch Traditionen lösen, sich muss sich auf die Suche machen und nicht schon immer das Ziel kennen, sie muss lernen, neu auf Gott und die Welt zu hören. In einer solchen Kirche will ich dabei sein, in einer solchen Kirche will ich auf die frohe Botschaft Jesu hören." 

Sigrid Grabmeier; Bild: Martha Gahbauer in pfarrbriefservice.de

Rejoice in the Lord alway

Einladung zum nächsten Konzert

Konzerte in St. Quirin

Samstag, 20. Juli 2019, um 20 Uhr: Rejoice in the Lord alway (Programm zum Download)

In der Kirche muss alles auf den Prüfstand

Der neue Pfarrbrief ist erschienen

Hausmeister für die Pfarrverbandsgemeinde St. Michael gesucht

Der Pfarrverband St. Quirin – St. Michael im Westen Münchens sucht mit Haupteinsatz in der Pfarrei St. Michael – Lochhausen zum 1. September 2019 einen
Hausmeister (m,w,d)

Dringend gesucht!

Der Kindergarten St. Quirin sucht Erzieher/in. Nähere Informationen unter diesem Link.

Renovierung und Umbau des Pfarrzentrums

Stand 15. Juli 2019

Taizé-Gebete im Pfarrverband St. Konrad-St.-Markus-St. Lukas, St. Quirin und in der Adventskirche

Übersicht April bis Dezember 2019

Angebote für Familien mit Kindern

Der Kinderkalender von St. Quirin von April bis September 2019

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Letzte Aktualisierung: 20.7.2019

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