Aktuelles in Kürze

Kirchenanzeiger vom 21. Oktober bis 4. November 2018

Dreifaltigkeitssonntag

Macht in der Kirche

"Das Thema „Macht in der Kirche“ wird in diesen Tagen und Wochen wieder deutlich sichtbar. Rom übt Macht in Bezug auf den Rektor der Jesuiten-Hochschule in Frankfurt-St. Georgen, Ansgar Wucherpfennig, aus.

Macht haben auch die Täter der schrecklichen Missbrauchsfälle ausgenutzt, die im Rahmen der Ende September veröffentlichen Studie an die Öffentlichkeit kamen.

Macht nutzen Mitarbeitende der Kirchen aller Berufsgruppen immer wieder und immer noch aus, wenn sie ihr eigenes Wohl vor das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen stellen. Wenn Wachstum und Stärkung des Glaubens verhindert wird, um scheinbar „alte Zöpfe“ zu behalten. 

Macht nutzen aber auch viele freiwillig Tätige aus, wenn es um die Stärkung der eigenen Position und nicht um die sprichwörtliche „Sache Jesu“ geht. 

Machtmissbrauch ist vielfältig und tritt nicht nur in der Kirche und ihren Organisationen auf. Und es ist kein Phänomen unserer Zeit. Bereits im heutigen Evangelium geht es im Grunde um Macht und den anfragbaren Gebrauch selbiger.

Das heutige Evangelium macht das sehr deutlich: Zwei Jünger wollen sich in den Vordergrund drängen, wollen Macht haben, wollen durch ihre Plätze herausstechen aus der Masse der anderen Jünger. Besser sein, wichtiger sein! 

Dem schiebt Jesus einen Riegel vor. Er gibt klar und deutlich zur Antwort, dass nicht er die Plätze vergibt, sondern dass alle Menschen wichtig sind und „Macht“ in seinem Weltbild keine Rolle spielt. Höchstens eine deutlich andere, als wir es nach menschlichem Ermessen einzuschätzen vermögen. Für ihn kommt „Macht“ von „machen“. Nicht von „mögen“.

Mich reizt das. Denn der heutige Text fordert mich auf zu überdenken, wo ich bewusst oder unbewusst meine Macht ausspiele, einsetze oder missbrauche. Denn seien wir doch ehrlich: Wer hat z.B. beim Autofahren seine „Vorfahrts-Macht“ nicht schon mal missbraucht, um andere zu schneiden, warten zu lassen oder so.
Oder wer hat seine Macht in beruflichen Kontexten nicht schon mal genutzt, um anderen zumindest nicht zu nützen..... Machtmissbrach hat viele Gesichter.... 

Heute heißt der Auftrag klar und deutlich: Hört auf damit! Setzt euch für die Menschen ein und nicht nur für euch! 

Rainer Gelhot, Redaktion SonntagsImpulse.de

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Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

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